GR20 – Tag 7: Refuge de Manganu – Refuge de Petra Piana

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Es hatte gestern Abend zwar aufgehört zu regnen, aber doch war unser Zelt heute Morgen komplett nass. Hilft nichts, in der Kälte trocknet das eh nicht, also packen wir eben alles nass ein. Von den anderen Wanderern gibt es Hiobsbotschaften, mindestens 5 haben Magen-Darm bekommen. Na da fängt der Tag ja toll an. 

Es sollte kilometertechnisch ein kurzer Tag werden. Allerdings geht es gleich von der Hütte 600 m aufwärts. Aber wenigstens wird uns dadurch warm. Und welch hübsche Umgebung. Wir laufen kerzengerade auf eine Steilwand zu und fragen uns, wie wir da hochkommen sollen. Bald schiebt sich die Sonne über die Gipfelwiederärmt uns zusätzlich. Und tatsächlich kommen wir langsam aber sicher diese Wand hoch.

Auf der anderen Seite strahlt die Sonne. Mit bestem Ausblick über 2 Bergseen trocknen wir unser Zelt. Gefühlt 2 Kilo leichter geht es weiter. Bald kommen wir zu einem steilen kettenversicherten Abstieg. Hier stauen sich schon einige Wanderer und wir warten eine Weile. Mit leichten Klettereien geht es am Grat entlang. Ich dachte, diese Torturen wären vorbei. Aber Spaß macht es ja. Die Fernblicke über die Berge sind einfach atemberaubend. 

Der Weg biegt ab und führt erst über Blockgelände hinab und danach noch eine Steilstufe über die Felsbrocken wieder hinauf. So richtig steil. Hoffnung spendet, dass es von oben dann nur noch zwei Kilometer zum Tagesziel sind. Vom Berg sehen wir die Hütte 400 m tiefer über dem Tal. Also müssen die Knie noch mal beißen und wir nähern uns Meter um Meter der Hütte. Heute Nachmittag sollte es dann noch mal gewittern, allerdings ziehen die Wolken bislang nur über uns hinweg. Ansonsten müssen wir morgen wieder Zelt trocknen.

Weitere Details zur Tour findest du auf Komoot.

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