GR20 – Tag 13: Refuge d‘Usciolu – Refuge d‘Asinau

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Wir nähern uns langsam dem Ende dieser genialen Wanderreise. Da wir ja mittlerweile wanderfit sind, planen wie heute zwei kürzere Etappen zusammenzulegen zu einer großen Tour. Nach der wolkenverhangenen eisigen Nacht ist unser Zelt am Morgen gut durchnässt, heißt, ich darf ein Kilo mehr tragen. Das Frühstück ist mit das beste, was wir hier hatten, da wir uns selbst Brot und Wurst gekauft haben. Nahrhafter als nur Weißbrot mit Marmelade, was man hier sonst so serviert bekommt.

Gleich zu Beginn geht es ein kurzes Stück nach oben, wir dürfen die ersten Kilometer auf dem Bergkamm gehen und auch wieder ein wenig kraxeln. Mühsam am frühen Morgen. Sobald wir den Kamm verlassen, betreten wir mal wieder hübschen Buchenwald. Die Farben der Bäume zusammen mit der Sonne sind einfach immer herrlich anzusehen. Der Weg wird einfacher und wir kommen in Wanderflow. Die hügelige Landschaft könnte auch in Schottland sein. Wir überqueren einen Fluss mit hübschen Stromschnellen. Ein paar Meter weiter kommen wir an denselben Fluss, umgeben von saftigem Gras und Buchen, traumhaft, wie im Auenland. In der Bergerie de Basseta gönnen wir uns Zucchinipuffer. Irgendwas war darin, sodass wir im Anschluss nur so dahinfliegen. Vorbei an einer hübschen Kapelle im Wald erreichen wie eine hübsche Hochebene. Zum Dahinschmelzen. 

Es geht zuerst leicht aufwärts und wird dann immer steiler. Die Blicke zurück zeigen uns die Bergwelt der letzten 2-3 Tage. Zum Schluss des Tages geht es noch mal steil hinauf zur Scharte unterhalb des Monte Incudine, dem höchsten Gipfel im südlichen Korsika. Auch wenn es uns reizt, diesen noch zu besteigen, verzichten wir heute darauf. Denn es wartet noch ein anstrengender Abstieg auf uns. Von der Scharte führen 1,2 km ganze 600 Höhenmeter nach unten. Das mögen die Knie und die an den Knien dran gewachsenen Wanderer. Das Abendessen ist später aber eines der besten der ganzen Wanderung.

Weitere Details zur Tour findest du auf Komoot.

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