16,6 km; 550 m Aufstieg; 540 m Abstieg
Heute Morgen haben wir es ruhig angehen lassen. Deshalb musste es eine Tour in der Nähe werden. Hier im Schwabenländle gibt es zahlreiche hübsche Schluchten zu erwandern. Die heutige Rundtour verbindet mehrere miteinander. Los geht es am kleinen Wanderparkplatz der Bodenbachschlucht. Kurz nach dem Start biegt der Weg auch direkt in die Schlucht ab. Auf schmalen Pfaden wandert man immer oberhalb der Schlucht entlang. Am oberen Ende der Schlucht kommt man am Parkplatz Seewiese raus. Ich laufe erstmal auf dem Fahrweg weiter. Kurz vor der Kreisstraße wechsle ich auf einen kleinen Pfad, der mich hinauf zum Steinberg führt.
Auf breiten Wegen geht es die nächsten Kilometer leicht bergab. Kurz vor Finsterrot verlasse ich den Wald. Auf mehreren Koppeln tummeln sich gemütlich vor sich hin grasende Pferde. Am Dachsbach wechseln wir wieder in Wald und kommen nach ein paar Metern zum Magischen Dreieck. Hier treffen die Gemarkungsgrenzen der Gemeinden Großerlach, Mainhardt und Wüstenrot aufeinander und zugleich die Grenzen der Landkreise Rems-Murr, Schwäbisch Hall und Heilbronn. Teilweise ist das Gras hier hüfthoch, der Regen hat dem Wald gut getan. Das Moos ist endlich mal wieder feucht und es riecht nach Nässe.
Der Weg ist nicht wirklich spektakulär, aber sehr abwechslungsreich. Von Wald auf Wiese und wieder Wald. Mal ein Bach, mal eine Schlucht. An Wiedhof vorbei geht es mal steiler runter. In der Senke entdecke ich einen kleinen Tümpel, an dem auf einer Baumwurzel zwei Zwerge platziert wurden. Dank dieser optischen Ablenkung realisiere ich erst spät, dass es sofort wieder steil hoch geht. Wir laufen nun langsam auf Neufürstenhütte zu. An der Haller Straße startet ein idyllischer Wegabschnitt: der Weg führt hier am hübschen Bach Rot entlang. Zahlreiche Stellen direkt am Wasser laden zum Genießen ein.
Diese Zeit sollte man nutzen, im Anschluss geht es dann wieder hoch bis zum Waldkindergarten. Entlang von Steuobstwiesen und Maisfeldern umrunden wir Neufürstenhütte. Am Waldrand angekommen, biegen wir bald rechts ab. Es heißt noch einmal Abstieg und Aufstieg. Vom Greutfeldweg führt mich der Track erst auf einer Wiese und dann über eine im Wald geschlagene Schneise. Diese würde ich beim Nachwandern auf einem der zahlreichen Wege umgehen.
Am Ende wartet noch das Schmankerl der ganzen Tour: die Tobelschlucht mit dem Hohlen Stein. Der schmale Pfad führt mitten durch die Schlucht, vorbei an zahlreichen hübschen Felsen, deren größter der Hohle Stein ist. An mehreren Stellen ist es nach den Regenfällen matschig, hier sollte man aufpassen, dass man nicht im Matsch landet. In der Tobelschlucht ist es auch das erste Mal heute etwas voller, sonst hatte ich meistens den Weg komplett alleine für mich. Kaum habe ich die Tobelschlucht verlassen, gelange ich wieder an die Wegkreuzung zur Bodenbachschlucht.
Weitere Details dieser Tour findest du bei Komoot.













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